Aktuelles

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Ausgabe IT-Szene München 5/2016
REST-Services nur mit HATEOAS
Montag, 5. Dezember 2016 - 19:00
Andreas Würl und Jörg Adler

Beim Design von REST-Interfaces wird ein Constraint oft übersehen - HATEOAS. Dabei geht es darum, dass REST-Clients keine Annahmen über die möglichen Zustandsänderungen einer Ressource machen sollten, es sei denn, der REST-Server stellt genau dafür einen Hyperlink zur Verfügung. Wir stellen die Vorteile dieses Architekturparadigmas anhand einiger Beispiele vor - von der besseren Entkopplung von Client und Server bis zur einfacheren Modellierung von Berechtigungen einzelner Nutzer. Dabei präsentieren wir vorhandene Ansätze im Spring und Jersey-Framework. Außerdem stellen wir unser open-source Projekt rest.schemagen vor. Dabei wird klar, dass HATEOAS auch für den (Server-) Entwickler echte Vorteile bringt und der zusätzliche Aufwand verschwindend gering ist. Das Projekt findet man auf github und auf maven central.

Digitalisierung, aber wie?
Montag, 5. Dezember 2016 - 19:30
Constantin Gonzalez, Principal Solutions Architect, Amazon Web Services, Deutschland

In Deutschland wird viel über „Digitalisierung“ gesprochen, aber häufig ist unklar, was genau damit gemeint ist. Was genau ist „Digitalisierung“? Wie hängt das mit Innovation zusammen? Wie können Öffentliche Einrichtungen, Großunternehmen und Startups von Digitalisierung profitieren und welche Rolle spielen dabei technische Themen wie DevOps, Big Data, IoT, und so weiter? Der Vortrag gibt Einblicke in die Erfahrung von Amazon als Pionier eines digitalen Unternehmens sowie Ansätze, Digitalisierung in eigenen Organisationen konkret und angepasst an eigenen Innovations-Zielen umzusetzen.

Privatsphäre und Informationssicherheit mit positivem Nutzererlebnis kombinieren - Herausforderungen und Beispielansätze für mobile Geräte
Montag, 9. Januar 2017 - 19:30
Dr. Emanuel von Zezschwitz & Prof. Dr. Heinrich Hußmann, LMU München, Institut für Informatik

Abstract:
Den Zugang zu vertraulichen Daten für unbefugte Personen zu erschweren ist eine zentrale Herausforderung in der immer stärker von Daten abhängigen Gesellschaft. Technische Lösungen hierfür existieren in großem Umfang, allerdings ist eine Schwachstelle in Sicherheitskonzepten der Mensch (Benutzer), der von effektiven Maßnahmen zur Datensicherheit oft überfordert wird und durch sein Verhalten gefährliche Schwachstellen für Sicherheitskonzepte erzeugt. Bestes Beispiel hierfür aus dem Alltag ist die Wahl von sicheren und erinnerbaren Passworten. Ganz generell besteht ein Widerspruch zwischen angenehmer Bedienbarkeit und Sicherheit von Systemen. In diesem Vortrag wird dieses Problem allgemein beschrieben und mit Beispielen illustriert. Für das spezielle Thema des Zugangs zu mobilen Geräten werden Konzepte aus aktuellen Forschungsarbeiten präsentiert, die einen guten Kompromiss in dieser Situation anstreben. Gleichzeitig wird ein Einblick in die für das Thema angemessene Forschungsmethodik gegeben.

Vita:
Prof. Dr. Heinrich Hußmann hat nach einem Informatikstudium an der Technischen Universität München an der Universität Passau promoviert und wurde von der Technischen Universität München 1994 habilitiert. Für die Habilitationssschrift wurde er mit dem Software-Engineering-Preis der Ernst-Denert-Stiftung ausgezeichnet. Von 1994 bis 1997 war er in der Telekommunikationsindustrie als Systemingenieur und Gruppenleiter tätig. Von 1997 bis 2002 leitete er den Lehrstuhl für Softwaretechnologie an der Technischen Universität Dresden. Seit März 2003 ist er Lehrstuhlinhaber für Medieninformatik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und hat dort die Verantwortung für den Studiengang Medieninformatik. Ein Forschungsschwerpunkt der letzten Jahre ist “Usable Privacy and Security”.
Dr. Emanuel von Zezschwitz hat Medieninformatik an der LMU studiert, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Hußmann und hat in seiner Dissertation das Thema der Authentisierung auf mobilen Geräten bei guten Bedienbarkeits- und Sicherheitseigenschaften behandelt.

SuperMUC und Nachfolger: aktuelle Herausforderungen im wissenschaftlichen Höchstleistungsrechnen
Montag, 6. Februar 2017 - 19:30

Wissenschaftliches Höchstleistungsrechnen stellt große Herausforderungen an System- bzw. Rechnerarchitektur, Programmiermodell, Infrastruktur und Finanzierung. Als Entwurfsmodell wird daher „Co-Design“ propagiert, für Rechnerentwurf, Gebäude- und Infrastrukturplanung und Anwendungen. Der Vortrag beschreibt, wie im Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften diese Technik des „Co-Design“ bei der Auswahl der nächsten Generation von Höchstleistungsrechnern SuperMUC-NG umgesetzt wird.

Vita
Studium / Promotion in Informatik 1972/1975 TU Karlsruhe
Habilitation Uni Erlangen 1984
Seit 1987: Lehrstuhl Informatik TU München
1999 – 2008: Vizepräsident TU München
Seit 2008: Vorsitzender des Direktoriums des Leibniz-Rechenzentrums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Thema noch offen
Montag, 6. März 2017 - 19:30